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Das Jubiläumsjahr 2012 wirft seine Schatten voraus.

Foto: Bernhard Wegner

900 Jahre Glottertal soll ein Bürgerfest werden.

Glottertal (wbf). 36 Vertreter von Vereinen und der Gastronomie des Glottertals waren zusammengekommen, um von der Arbeitsgruppe Kultur mit den bisher angedachten Aktivitäten zum Jubiläumsjahr  bekannt gemacht zu werden. Der Bürgermeister der Sprecher der Vereinsgemeinschaft machten deutlich, dass dieses Fest ein „Bürgerfest“ für Alle und von Allen werden soll.

Einleitend machte Bürgermeister Eugen Jehle die Anwesenden mit der Arbeitsgruppe Kultur und ihren Mitgliedern bekannt. Weiter führte er aus, dass das Jubiläum über das ganze Jahr 2012 gefeiert werden soll, hier ist die Mitwirkung der Vereine und engagierter Bürger unerlässlich. „Die Gemeinde leiste viel für die Vereine, jetzt können sich die Vereine revanchieren,“ waren seine Worte. Selbstverständlich wird die Gemeinde ein Budget aufstellen, die allseits bekannten finanziellen Engpässe werden allerdings keine „großen Sprünge“ erlauben. „Ausgaben von Nachbargemeinden können bei uns kein Gradmesser sein,“ machte er deutlich. 

Als Fixpunkte im Jahr 2012 sind bis jetzt nur ein Neujahrsempfang durch die Gemeinde Mitte Januar und ein Bürgerfest unter vielfältiger Beteiligung von Vereinen und Bürgern rund um die Eichberghalle im Juli vorgesehen.

Der Gemeinde und der Arbeitsgruppe sind folgende Vereine bekannt, die im Jahre 2012 Jubiläen feiern: Sportverein Rot-Weiss 80 Jahre, Akkordeon-Trachtengruppe 60 Jahre, Landfrauenverein 25 Jahre; das Pfarrheim „Im Severin“ besteht seit 20 Jahren. Für diese Vereine bietet sich eine gute Gelegenheit, ihre Jubiläumsfeierlichkeiten unter das Motto „900 Jahre Glottertal“ zu stellen. 

Ergänzend zu den Ausführungen des Bürgermeisters betonte Gemeinderat Bernhard Würzburger, dass unter anderem auch das Handwerk, das Gewerbe und die Land- und Forstwirtschaft mit „ins Boot gehören“. Er rief alle Anwesenden dazu auf, Themen zu finden, die das Festjahr bereichern könnten. „Warum nicht eine Vereinsfasnet unter Federführung der Narrenzunft veranstalten?“ war seine Frage an die Anwesenden. Auch einen Festumzug könne er sich vorstellen, meinte Würzburger.

Gemeinderat Christoph Maier sieht die Gemeinde als Veranstalter, die Beiträge müssen von Seiten der Vereine und der anderen Interessierten kommen; diese grundsätzlichen Fragen werden Gegenstand der Beratungen in den kommenden Sitzungen des Arbeitskreises Kultur sein.

„ Ideen sind genug vorhanden, sie müssen nur ausgesprochen werden,“ so die Worte von Gemeinderat Karl-Josef Herbstritt. Nicht außer Acht lassen darf man die Tatsache, dass ein Jubiläum auch der Nachhaltigkeit verpflichtet sein müsse. Im Zuge des „LEADER-Projektes“ können derartige Unternehmungen finanziell gefördert werden, ein nicht zu unterschätzender Aspekt.

So wurde zum Beispiel der Neubau der Halle in St. Märgen durch Zuwendungen aus LEADER ermöglicht. Der Zweck dieser Informationsveranstaltung sei erfüllt, wenn es gelänge, das Interesse an der Arbeitsgruppe Kultur zu wecken: „Mitmacher werden immer gesucht“, war Herbstritts Aufruf, auch solle niemand befürchten, seine Vorschläge seien zu abstrus, aus fast jedem Gedanken könne etwas entstehen.

Foto: Bernhard Wegner

Diese Beiträge ermutigten die Anwesenden, sich zu Wort zu melden: so wurde kritisch angemerkt, dass zu wenig in den Zeitungen und dem Mitteilungsblatt zu lesen sei; bisher war allerdings noch zu wenig Konkretes zu berichten, in Zukunft wird umfangreich berichtet werden.

Die Leiter der Musikschule und der Grundschule – Lutz Siegfried Thormann und Klaus Breisacher – machten den Vorschlag an, ein Singspiel durch die Schüler beider Schulen aufführen zu lassen, das Interesse der Anwesenden daran war groß. 

Diakon Sonner machte den Vorschlag, den Namen des Festes oder ein Motto dafür, durch einen Wettbewerb in Form eines Preisausschreibens finden zu  lassen.

Ein Vorschlag, den Bergbau im Glottertal zu einem Thema zu machen, kam von Revierförster Markus Bohnert, hier konnte Bürgermeister Jehle mitteilen, dass die Gemeinde an diesem Thema schon Interesse angemeldet habe und aufgrund der gegebenen Nachhaltigkeit die Zuschussmöglichkeit durch LEADER geprüft werde. 

Marlene Heizmann, die Vorsitzende des Tourismus e.V. erwähnte die seit längerem geplante Errichtung sogenannter Thementafeln, auch hier ist zu prüfen, inwieweit das Gebot der Nachhaltigkeit erfüllt werde.

Eine ganze Reihe interessanter Vorschläge für die Festgestaltung machte die als Gast begrüßte Geschäftsführerin des Bundes „Heimat und Volksleben“, Ursula Hülse: die Einbindung der Kindergärten und der Schulen, die Tage der offenen Türen veranstalten könnten, oder die Beteiligung der Landwirtschaft in Gestalt von „offenen Höfen“. Ihrem Angebot, eine Ausstellung von Trachten und Trachtengemälden im Glottertal zu veranstalten, wird zugestimmt werden. Spontan wurde für das jährlich vom Bund veranstaltete „Offene Volksliedersingen“, ein Termin vereinbart: es wird am Sonntag, 13. Mai 2010 stattfinden. 

Die Mitwirkung der Singgruppe der KFD und der Sängerinnen des Landfrauenvereins Glottertal scheint sicher.

Die zu Beginn der Veranstaltung ausgelegten Terminkalender des Jahres 2012 mit den bereits angemeldeten Terminen werden, je nach Bedarf weiter ergänzt werden.

Eine zweite Informationsveranstaltung mit möglichst allen Beteiligten wird es noch im ersten Halbjahr 2010 geben, vorher muss allerdings die Arbeitsgruppe Kultur noch beträchtliche Vorarbeit leisten. 


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(aktuelle Seite: Glottertal / AK Kultur / )

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