LQN im Rahmen von LEADER
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Feste im Ort zu feiern ist auch Lebensqualität

Nähe zum Ort soll Touristen und Glottertäler Bürgern gleichermaßen als Qualitätsmerkmal verdeutlicht werden.

Ein Bericht der Badischen Zeitung vom 11.06.2010 von Christian Ringwald

Foto: Privat

GLOTTERTAL. Zu einer "Bierdeckelübergabe" hatten die lokalen Verantwortlichen des Projektes "Lebensqualität durch Nähe" (LQN) zu einem Stammtisch in den "Adler” eingeladen. Projektleiter Alexander Hölsch von der beauftragten Agentur SPES – Zukunftsmodelle aus Freiburg hatte 6000 Bierdeckel mit 15 verschiedenen Themen mitgebracht. In den kommenden Wochen wird nun mit den auf die Deckel aufgedruckten Sprüchen für mehr Lebensqualität am Ort geworben.

Einer dieser Sprüche lautet: "Die Wahrheit ist..., dass ich nur so lange eine Lehrstelle in der Nähe finde, solange es hier noch Betriebe gibt! Eine Lehrstelle daheim das ist Lebensqualität". Der ländliche Raum, so Alexander Hölsch, stehe aufgrund des demografischen Wandels, der Verlagerung von Arbeitsplätzen und dem Rückzug der örtlichen Grund- und Nahversorgungsangebote vor großen Herausforderungen.

"Das Glottertal ist sehr gut aufgestellt", so Hölsch weiter. So sei vielleicht etwas einfacher, das Gemeindeleben und die Lebensqualität weiterzuentwickeln.

Genau hier hakte Andrea Würzburger ein: "Gerade deshalb dürfen wir uns nicht ausruhen". Das sei gefährlich, und deshalb sei schließlich das LQN-Projekt initiiert worden."Wertschöpfung im Ort halten", das sei eines der LQN-Ziele, so Karl-Josef Herbstritt. Und da die Gastronomie eine der wichtigsten Stützen der Weinbaugemeinde am Fuße des Kandels ist, wolle man gemeinsam mit den Wirten für das Projekt werben.

Durch die teils provokanten Sprüche wollen die Verantwortlichen bewusst anecken und Diskussionen anstoßen. Mit den sechs Arbeitskreisen Jugend, Kultur, Landwirtschaft, Miteinander der Generationen, Nahversorgung/Dorfentwicklung und Tourismus ist das LQN-Projekt sehr gut angelaufen. Der Arbeitskreis Kultur hat beispielsweise die Federführung für die 900-Jahr-Feier der Gemeinde im Jahr 2012 übernommen und der Tourismus-Arbeitskreis war zu Weihnachten und zu Ostern mit jahreszeitlichen Dekorationen in die Öffentlichkeit getreten (die BZ hat jeweils ausführlich darüber berichtet).

"Die Wahrheit ist, dass es den Gastwirt im Ort für besondere Anlässe nur dann gibt, wenn wir ihn auch in der Zwischenzeit hochleben lassen. Prost!"

Bierdeckelspruch

Im AK Miteinander der Generationen wird die Frage "Wie kann ich gut im Glottertal alt werden" diskutiert. Gerade diese Fragestellung zeigt, dass auch und gerade in einer kleineren Gemeinde Strukturen weiterentwickelt, umgebaut und sogar neu geschaffen werden müssen. Ein Großteil der Aktivität zielt natürlich auf den Tourismus und so entstand am "Adler-Stammtisch" eine lebhafte Diskussion beispielsweise zu den "Naturliegen".

Vorschläge zu weiteren Naturliegen

Sieben Stück stehen im und rund ums Glottertal. Insgesamt wurden die Liegen als sehr gut bewertet, gleichwohl gab es Anregungen, sowohl zu den Standorten wie auch zu ihrer Ergonomie. Gerade im Bereich Tourismus klappe die Zusammenarbeit hervorragend, alle Akteure vom "Gastlichen Glottertal" über den Tourismusverein bis hin zur Tourist-Info und der Gemeindeverwaltung ziehen an einem Strang und sind mit Herzblut dabei, die zeigte auch die Anwesenheit von mehreren Gastwirten. Neben der Gastgeberin Stephanie Kleber-Langenbacher hatten auch der "Hirschen"- und der "Kreuz"-Wirt, Hermann-Josef Strecker und Karl Kunz sowie Marlene Heizmann von der Pension Faller den Weg in den "Adler" gefunden.  


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