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Mitreden und mitmachen

Das Elzacher Jugendhearing stieß auf riesige Resonanz / Rund 80 Jugendliche sowie auch Erwachsene nahmen daran Teil

Ein Bericht aus der Badischen Zeitung vom 28.04.2010 von Kurt Meier:

Lebensqualität durch Nähe: Elzach Jugendhearing

Foto: Kurt Meier

Mit so viel Zulauf hatten die Initiatoren vom "Arbeitskreis Jugend" des Zukunftsprojektes "Lebensqualität durch Nähe" (LQN) gar nicht gerechnet: Rund 80 Jugendliche zwischen 12 und 21 Jahren waren der Einladung  zum Elzacher Jugendhearing am vergangenen Samstagnachmittag gefolgt.

"Ohne, dass die Jugendlichen selbst was machen, wird sich nichts tun!", mahnte Barbara Reek vom Kreisjugendamt des Landratsamtes Emmendingen. Sie unterstützt den Arbeitskreis Jugend des Zukunftsprojektes LQN in seiner Arbeit. Der besteht seit Herbst letzten Jahres und hat sich auch die Mitarbeit des Vorstandsteams des Jugendhauses gesichert. Mithilfe und Eigeninitiative stehen hoch im Kurs. Beispiel Fun-Park: 5000 Euro ist dessen Wiederaufbau dem Stadtrat wert. Wo er hinkommen soll, darüber sollen die Jugendlichen mitreden, beim Aufbau aber auch mithelfen.

Was wird aus dem Jugendhaus?

Am 7. Mai, dem Folgetreffen des Jugendhearings im Jugendhaus in der Schwarzwaldstraße, wird dies ein Thema unter mehreren sein. Das zweite soll die Wiederbelebung des Jugendhauses sein. Denn mittlerweile herrscht dort häufig "tote Hose". Die städtische Einrichtung wird vom "Verein für Jugend" ehrenamtlich geführt, stellten Florin Steiert und Joshua Hechinger vor. Dessen Vorstand setzt sich aus vier Jugendlichen und drei Erwachsenen zusammen. "Das Jugendhaus ist für alle da", betonten sie. Es versteht sich als Treffpunkt für unterschiedliche Altersgruppen, braucht aber das Engagement weiterer Mitstreiter.

Bereitschaft sich zu engagieren

In verschiedenen offenen Arbeitsgruppen hatten die Jugendlichen sodann Gelegenheit, ihre Wünsche und Vorstellungen darzustellen. Themenschwerpunkte waren Fun-Park, spezielle Angebote für Mädchen, Party/Musik, Angebote am Nachmittag, neue Idee oder auch Alternativen. Die Ideenbörse sprudelte, wie die abschließende Auswertung ergab. Auch die Bereitschaft, sich zu engagieren scheint bei Vielen da zu sein. Was sich auch mit den Ergebnissen einer Jugendumfrage deckt, die die achte Klasse der Neunlindenschule durchgeführt hatte.

Vieles lässt sich leicht realisieren

Ein Großteil der Wünsche lasse sich "von Euch selbst realisieren", stellte Bürgermeister Holger Krezer abschließend fest. Die Umsetzung anderer erfordere mehr Geduld: Zum Beispiel die Realisierung besserer Bus- und S-Bahnverbindungen. Gerade in den Abend- und Nachtstunden seien diese völlig unzureichend, so die Kritik. Krezer forderte aber auch dazu auf, sich einzubringen. "Wir müssen gemeinsam dranbleiben".

Info: Zum nächsten Treffen lädt der LQN-Arbeitskreis Jugend am Freitag, 7. Mai, um 18 Uhr ins Jugendhaus in der Schwarzwaldstraße ein. Willkommen sind wieder alle interessierten Jugendlichen aus allen Stadtteilen Elzachs im Alter zwischen 12 und 21 Jahren. Am Samstag, 15. Mai, steigt im Jugendhaus die "1. Elzacher XXL-Kissenparty". Beginn ist um 15 Uhr.

 


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