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Zurückhaltung weicht der Neugierde

Ein Bericht aus den Schwarzwälder-Boten vom1 0.12.2010, von Ursula Blaich.

Der Arbeitskreis "Jung und Alt" bei seiner Adventsfeier in Hochdorf mit den Initiatorinnen Waltraud Nägele, Henriette Girrbach und Ruth Borchert-Appel (von rechts) Foto: Blaich Foto: Schwarzwälder-Bote

Seewald-Hochdorf. Im Gemeindehaus in Hochdorf stehen Kerzen, Weihnachtsgebäck und Kuchen auf den Tischen. Es duftet nach Kaffee. Eine Gruppe von etwa 20 Frauen unterhält sich angeregt. Der LQN-Arbeitskreis "Jung und Alt" feiert Advent.

Der Arbeitskreis hat sich aus dem Projekt "Lebensqualität durch Nähe" (LQN) gebildet und kümmert sich schwerpunktmäßig um die älteren Einwohner Seewalds. Sie kommen aus fast allen Ortsteilen. Deshalb finden die Treffen auch immer abwechselnd in Seewalds Teilorten statt. Verantwortlich für die Aktionen des Arbeitskreises sind Henriette Girrbach, Ruth Borchert-Appel und Waltraud Nägele. Sie leiten den Arbeitskreis und lassen sich immer wieder neue Aktivitäten einfallen, um den älteren Seewälder Bürgern ein geselliges Beisammensein zu ermöglichen. Gemeinsam statt einsam – so könnte das Motto lauten, das sich die drei Frauen zu eigen gemacht haben. Die Treffen sind regelmäßig, meistens am ersten Montag im Monat. Jeder ist willkommen. Es wird gebastelt, es werden Gesellschaftsspiele oder Karten gespielt, gesungen, gelacht und geredet. Die Geselligkeit wird groß geschrieben. Man findet Ansprechpartner, hat Unterhaltung, tauscht Kuchenrezepte aus und lernt neue Menschen kennen.

Am Anfang seien nicht so viele Besucher gekommen, sagt Henriette Girrbach, die meisten hätten erst einmal abgewartet und beobachtet, wie es so läuft, wer alles kommt und was gemacht wird. Aber jetzt sei die Neugierde geweckt, und es habe sich eine feste Gruppe etabliert mit stetigem Zuwachs. Wünschenswert wäre laut Henriette Girrbach, wenn sich auch ein paar Männer dazugesellen würden.

Waltraud Nägele hat sich sehr für einen Altenpflegehelferkurs eingesetzt, den der Arbeitskreis ebenfalls in die Wege geleitet hat. Durch ihre Arbeit als Krankenschwester hat sie bemerkt, dass die Verweildauer im Krankenhaus immer kürzer wird, was zur Folge hat, dass immer mehr Patienten entlassen werden, die noch nicht wieder voll genesen sind. Zu Hause ist dann über eine gewisse Zeit noch Pflege oder Hilfe erforderlich. Dies stelle die Angehörigen oft vor große Probleme, sagt sie. Der große Zuspruch von 24 Teilnehmern aus Seewald gibt ihr Recht. Ruth Borchert-Appel hat auch schon Ideen für das neue Jahr. Film- oder Diaabende, kleinere Ausflüge und Besichtigungen sind geplant. Es ist alles ausbaufähig. Bei der Adventsfeier teilt Henriette Girrbach derweil Weihnachtslieder aus und stimmt zum Singen an. "Lasst uns froh und munter sein", tönt es aus allen Kehlen. Zwei Frauen haben ihre Mundharmonika mitgebracht und spielen mit. Es werden weihnachtliche Geschichten vorgelesen und es wird gewichtelt, denn jeder hat ein Päckchen mitgebracht. Gelächter dringt durch die Reihen, der Nachmittag ist kurzweilig, unterhaltsam und macht Spaß.


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