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Ausstellung spornt Team an

Ein Bericht des Schwarzwälder-Boten vom 08.02.2011. Von Ursula Blaich.

Bild:
Engagieren sich im Arbeitskreis Kultur (von links): Gerda Müller- Häcker, Hannelore Jänisch und Fritz Girrbach
Foto: Blaich / Schwarzwälder-Bote

Seewald. Kultur vor Ort, aber auch außerhalb – damit befasst sich das Team des Arbeitskreises "Kultur in Seewald". Er will in diesem Bereich mehr Möglichkeiten für die Bürger schaffen.Seit rund einem Jahr läuft in Seewald das Projekt "Lebensqualität durch Nähe" (LQN). Daraus haben sich verschiedene Arbeitskreise gebildet. Der Schwarzwälder-Bote stellt in einer Serie in loser Folge die Arbeitskreise vor. Der fünfte in dieser Reihe ist der Arbeitskreis "Kultur in Seewald", in dem sich Gerda Müller-Häcker, Fritz Girrbach, Hannelore und Ingo Jänisch engagieren.

In der Gemeinde Seewald ist das kulturelle Angebot derzeit überschaubar. Das Team des Arbeitskreises will dafür sorgen, dass den Bürgern ein Kulturgenuss vor Ort und auch außerhalb angeboten werden kann. Das kulturelle Leben soll bereichert und damit die Gemeinschaft gefördert werden. Außerdem ist das Team darum bemüht, dass den Kulturschaffenden und Künstlern eine Plattform zur Verfügung steht, um ihre Arbeiten zu zeigen. So wurde bereits eine große Ausstellung mit einheimischen Hobbykünstlern in der Seewaldhalle organisiert, an der sich 20 Künstler und Kunsthandwerker beteiligten. Die Organisation sei mit viel Arbeit verbunden gewesen, sagt die Sprecherin des Arbeitskreises, Gerda Müller-Häcker.

"Das Echo war durchweg positiv, die Ausstellung war sehr gut besucht, und wir haben viel Lob geerntet", sagt Fritz Girrbach. "Dieser volle Erfolg spornt an." Es ist deshalb eine Wiederholung im zweijährigen Rhythmus geplant. In diesem Jahr will sich das Kultur-Team mit einem kleineren Kunsthandwerker-Weihnachtsmarkt im Sitzungssaal des Rathauses im Rahmen des Seewälder Weihnachtsmarkts einbringen.

Alle Teammitglieder betätigen sich auch privat künstlerisch. Gerda Müller-Häcker betreibt Seidenmalerei, Hannelore Jänisch bemalt Porzellan, und Fritz Girrbach schnitzt und arbeitet mit Holz. Der Arbeitskreis hat sich schon viele Gedanken darüber gemacht, was in Zukunft unternommen werden könnte. Als erstes soll ein "Künstlerstammtisch" ins Leben gerufen werden, bei dem sich alle Kunst- und Kulturinteressierten treffen. Dabei werden Vorschläge und Anregungen gerne entgegengenommen, das Team ist offen für alles.

Theater- und Konzertbesuche, Atelierbesuche oder Fahrten zu Kunstausstellungen könnte sich das Team vorstellen. Eine "Geschichtenwerkstatt" ist geplant, bei der die Bürger zusammensitzen sollen und sich gegenseitig Geschichten von früher erzählen. Damit soll erreicht werden, dass die Kultur und die Erlebnisse aus früheren Zeiten nicht in Vergessenheit geraten. Eine "Literarische Wanderung" am Stausee und am Eisvogelpfad ist angedacht, mit Gedichtvorträgen unterwegs an idyllischen Plätzen. Möglich wäre auch eine Nachtwanderung auf den Spuren von Wilhelm Hauff mit Fackeln und einem Lagerfeuer. An verschiedenen authentischen Plätzen könnte dann die Geschichte "Das kalte Herz" vorgelesen werden.


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