LQN im Rahmen von LEADER
.... zurückSüdschwarzwaldThemenElzachGlottertalLenzkirchUnterkirnachMach-mit-TagPressespiegel_Unterkirnach12.2.2011 Südkurier08.02.2011 Schw. Bote20.10.2010 Südkurier19.10.2010 Schw. Bote13.09.2010 Südkurier12.09.2010 Schw. Bote18.03.2010 SüdkurierBürgerversammlung
Schriftgröße :  
A A A

Viele Ideen für die lebendige Gemeinde

Unterkirnacher Arbeitskreisestellen ihre Vorschläge vor

Ein Bericht des Südkurier  vom 12.02.2011. Von Hella Schimkat

Hauptamtsleiter Andreas König. Bild: Schimkat

Unterkirnach (hs) „Leben im Fünf-Sterne-Dorf“, wer möchte das nicht? Kürzlich kamen die Teilnehmer der vier Arbeitskreise des Projektes „Lebensqualität durch Nähe“ zum zweiten gemeinsamen Treffen im Bürgersaal zusammen, um Erfahrungen auszutauschen und den Stand der Aktivitäten zu berichten. Alexander Hölsch, Projektleiter von „Spes“ („Studiengesellschaft für Projekte zur Erneuerung der Strukturen“) zeigte sich angenehm überrascht, dass 30 Teilnehmer an dem Treffen teilnahmen, berichtet Hauptamtsleiter Andreas König im Gespräch mit dem SÜDKURIER.

Horst Belz vom Arbeitskreis „Nahversorgung“ habe die Aktion „10 Plus“, vorgeschlagen, so König. Die Bürger von Unterkirnach sollten zehn Euro mehr in den ansässigen Geschäften lassen, sei der Sinn des Projekts. Belz habe ein Schülerprojekt begonnen, wo er zusammen mit Schülern Plakate und Flyer zum Projekt „10 Plus“ 

Kostenlose Existenzgründertipps

Zum Arbeitskreis „Neuansiedlung“ – hier geht es um Ansiedlung junger Familien und um Gewerbeansiedlung – schlug Roland Müller vor, kostenlos Erstgründerberatungen anzubieten. Diese Information sollte auf der Homepage der Gemeinde zu finden sein. Zum Thema Gewerbe regte Müller an, dass im Ort angesiedelte Betriebe einen Gewerbestammtisch gründen. Wasser sei ein wichtiges Thema in Unterkirnach.

Das Thema Gesundheit in Unterkirnach sollte herausgestellt werden, so Müller. Hubert Köstner schlug eine Immobilienbörse vor. Hier sehe die Gemeinde jedoch rechtliche Bedenken und werde diesbezüglich bei der Kommunalaufsicht und dem Regierungspräsidium nachfragen, so König. Ferner stellte Köstner sich vor, den Wohnmobilstellplatz zu einem Begegnungsplatz für mehrere Generationen einzurichten. Die freien Flächen könnten parkähnlich angelegt werden, auch sollten sie mit dem Rollator und dem Rollstuhl befahrbar sein, waren nur einige der Vorschläge von Köstner. „Es gab schon eine Begehung des Platzes“, so König. Hier benötige man eine Kostenübersicht, ergänzte er.

Zum Arbeitskreis „Serviceangebot für Gäste“ schlug Christian Utischill den Bau von Ferienhäusern und Wohnungen auf dem Gelände des ehemaligen Wurstbauernwalds vor. Zusammen mit Bernhard Kuberczyk hatten sie die Kosten in Höhe von acht Millionen Euro hochgerechnet. Bürgermeister Gerold Löffler betonte, dass er bereits ein Gespräch mit einem Investor führe.

 

Tauschbörse als Anregung

 

Elfriede Dufner, Vorsitzende des Gemeindehilfevereins, regte vom Arbeitskreis „Soziale Vernetzung“ eine Rathausmarktauschbörse, vor allem im Servicebereich, an. Auch wünschte sie, dass die Notrufnummern bei der nächsten Vollverteilung des Amtsblatts dort aufgeführt seien. Ferner regte sie einen Neubürgerempfang an. Das sei vierteljährlich möglich, erklärte König. 


[→ zum Seitenanfang]

Seite drucken:  Drucken

Logo Baden-Wuerttemberg
Logo der EU
Europäischer Landwirtschaftsfonds für die
Entwicklung des ländlichen Raums. Hier
investiert Europa in die ländlichen Gebiete