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Arbeitskreise sprühen vor Ideen

Ein Bericht des Schwarzwälder Boten vom 08.02.2011. Von Andreas Wende

Auch das Thema Wasser spielt bei der Lebensqualität in Unterkirnach eine wesentliche Rolle. Foto: Kienzler /Schwarzwälder-Bote

Unterkirnach. Das zweite Gesamttreffen der Arbeitskreise des EU-geförderten Projekts "Lebensqualität durch Nähe" (LQN) am Montagabend zeichnete sich durch eine Fülle von Ideen aus. Alle haben sie das Ziel, das Dorf sowohl für Einwohner als auch für Touristen noch attraktiver zu machen.

Moderator Alexander Hölsch von der Studiengesellschaft für Projekte zur Erneuerung der Strukturen (SPES) wies darauf hin, dass er spätestens im November als Projektbetreuer ausscheidet. Bis dahin müssten zwei Leute aus den Arbeitskreisen gewählt werden, die sich um die Entwicklung und Umsetzung der Ideen kümmrn sollen. Hölsch ist daran gelegen, dass die Gesamttreffen weiterhin stattfinden, damit die Ideen aus den Arbeitskreisen vernetzt und so bald wie möglich in Aktionen umgesetzt werden.

Ansätze dazu lieferten die Berichte aus den vier Arbeitskreisen. Horst Belz, AK Nahversorgung, blickte zurück auf die erstmals veranstalteten "Unterkirnacher Probiertage". Die Beteiligung der örtlichen Gastronomie hätte besser sein können, bemängelte Belz. Mit dem Projekt "10+" soll jeder Bürger animiert werden, zehn Euro mehr als bisher in der Gemeinde auszugeben. Schließlich nannte Belz noch ein Schülerprojekt zum Thema Kommunikation, das LQN-Ideen vermitteln soll.

Roland Müller sprach für den Arbeitskreis Neuansiedlung über Existenzgründerberatung und das Thema "Gesundheit". Hier besäße Unterkirnach ein Alleinstellungsmerkmal; Müller nannte dazu die Stichworte Landschaftsenergetik, Wasser und Trendsportarten.

Hubert Köstner ergänzte ihn mit einer Powerpoint-Präsentation, in der eine Immobilienbörse und eine Mitfahrzentrale für die nähere Umgebung thematisiert wurden. Schnittstelle zwischen Anbietern und Interessenten soll für beide Projekte das Rathaus sein. Die rechtlichen Grund lagen dafür würden derzeit im Regierungspräsidium geprüft, so Bürgermeister Gerold Löffler. Ein "Verweilplatz" an der Einmündung Schlegelbach/Kirnach mit Treppenstufen zur Kirnach hin war ein weiteres Thema.

Günter Nierhaus vom Arbeitskreis Serviceangebot für Gäste verwies darauf, dass man mit der Umsetzung der Ideen nicht mehr allzulange warten sollte. Christian Utischill machte in seiner Präsentation eine Rechnung auf, nach der acht Millionen Euro investiert werden müssten, um die Voraussetzungen für einen zeitgemäßen Tourismus zu verwirklichen. Bürgermeister Löffler und Tourismusbüro-Leiterin Jutta Böing haben derzeit einen Investor zur Hand, mit dem man in Verhandlungen getreten sei, so Löffler.

Elfriede Dufner, AK "Fürein ander da sein", möchte den "Rathausmarkt" wieder im Amtsblatt etablieren. Hier werden in Formen einer Tauschbörse Leistungen angeboten und nachgefragt. Sie denkt auch an Generationen übergreifende Aktion in der Anlage für betreutes Wohnen und Kinderbetreuung gegen Entgelt, angeboten von der Spielscheune.

Die Versammlung war sich einig darüber, die Vollverteilung des Amtsblattes, die zweimal jährlich stattfindet, für die Vorstellung ihrer Vorhaben zu nutzen. Auch der Gemeinderat solle stärker eingebunden werden, vor allen bei den Vorhaben, "die richtig Geld kosten", waren sich die 25 Bürger einig.


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