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Energien der Heimat nutzen

Ein Bericht der Badischen Zeitung vom 28.01.2011. Von BZ.


Chef von Solarkomplex spricht.

 

LENZKIRCH (BZ). Aus dem EU-Projekt "Lebensqualität durch Nähe", an dem sich die Gemeinde Lenzkirch beteiligt, sind drei Arbeitskreise hervorgegangen. Der Arbeitskreis "CO2-reduziertes Lenzkirch" beschäftigt sich mit der Nutzung heimischer Energien. Als ein erster Schritt hierzu wird die Möglichkeit der Installierung einer Photovoltaikanlage in Lenzkirch geprüft. In Verbindung mit einem solchen Projekt ist die Gründung einer Bürgerenergiegenossenschaft geplant. Um das Interesse an diesem Thema zu steigern, hat der Arbeitskreis nun einen kompetenten Referenten verpflichten können. Bene Müller von der solarcomplex AG, Singen, wird am Donnerstag, 10. Februar, um 20 Uhr im Kurhaus, einen Vortrag zum Thema: "Nutzung heimischer Energien – so bleibt das Geld in Lenzkirch!"– halten. Der Referent wird darauf eingehen, dass die deutsche Volkswirtschaft Milliarden von Euro für den Import von Öl, Gas und Kohle ausgibt und so Kaufkraft und Wohlstand verloren gehen. Bei einer Versorgung mit heimischen Energien wie Sonne, Wind- und Wasserkraft, Biomasse und Erdwärme bleiben die Energiekosten weitgehend erhalten und stehen als Kaufkraft vor Ort zur Verfügung. Bene Müller zeigt konkrete Zahlen auf, wie groß diese positiven regionalwirtschaftlichen Aspekte sind. Auch das erste Bioenergiedorf Baden-Württembergs wird vorgestellt: Mauenheim am Rande des Hegaues versorgt sich strom- und wärmeseitig komplett aus heimischen erneuerbaren Energien, dort werden rund 300 000 Liter Heizöl durch Wärme aus einer Biogasanlage sowie einem Hackschnitzelkessel ersetzt. Referent Müller ist einer von 20 Gründungsgesellschaftern und heute einer der beiden Vorstände der solarcomplex AG. Seit der Gründung im Jahr 2000 hat sich die Zahl der Gesellschafter auf über 700 und das Grundkapital auf 5 Mio. Euro erhöht. Realisiert wurden bisher über 15 Megawatt Solarkraftwerke. &nb


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