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Lebensqualität benötigt viele Helfer

Ein Bericht der Badischen Zeitung vom 19.10.2010. Von Inken Kramer.

Arbeitskreis "Altwerden in gewohnter Umgebung" möchte Freizeitgestaltungen und Austausch von Dienstleistungen organisieren.

Die Vorsitzende im Arbeitskreis Gerdy Wiemer und Projektbetreuer Alexander Hölsch wünschen sich weitere engagierte Helfer für das Projekt „Alt werden in vertrauter Umgebung“ . Foto: Inken Kramer

LENZKIRCH. "Wir brauchen viele Helfer, die das Projekt unterstützen werden", so die Vorsitzende des Arbeitskreises "Altwerden in vertrauter Umgebung", Gerdy Wiemer. Vor zwei Jahren sagte die Gemeinde zu, beim EU-Leader geförderten Pilotprojekt "Lebensqualität durch Nähe" mitzumachen. In drei Arbeitskreisen sollen engagierte Bürgerinnen und Bürger tatkräftig mithelfen, die Lebensqualität im Ort zu erhalten oder sogar zu steigern.

In der Vorbereitungsphase des Pilotprojektes, stieß das Thema "Altwerden in gewohnter Umgebung" auf das größte Interesse. Jetzt kamen die Mitglieder des Arbeitskreises zusammen mit Gerdy Wiemer und Projektbetreuer Alexander Hölsch im Gasthaus Wilden Mann in Lenzkirch zu einer weiteren Sitzung zusammen, um die nächsten Schritte zu besprechen und vorzubereiten.

2008 ist die Gemeinde Lenzkirch dem Pilotprojekt "Lebensqualität durch Nähe" beigetreten und ein Arbeitskreis nahm sich der Seniorenarbeit an. Ein Versuch die älteren Mitbürgern, die noch in ihren eigenen Wohnungen und Häusern leben, bei alltäglichen Handlungen zu unterstützen. Helfen und Aufgaben übernehmen, wie Einkäufe erledigen, den Haushalt machen oder auch einfach nur einen Spaziergang mitbegleiten, kann jeder. Einige Aufgaben können, Dank der Unterstützung der EU, sogar bezahlt werden. Andere Aufgaben sollen mit der Idee einer Nachbarschaftshilfe angepackt werden. "Wenn du mir Socken strickst, dann hacke ich dir das Holz", könnte eine einfache Art des Dienstleistungstausches lauten. Doch um diesen Gedanken zu verwirklichen, benötigt es viele ehrenamtliche aber auch bezahlte Helfer.

Dass dieses Projekt gelingt, beweist die Höri-Gemeinde Gaienhofen am Bodensee. Dort begannen drei Helfer diese generationsübergreifende Aufgabe anzupacken und heute arbeiten 60 Helfer mit.

Hilfe und Rat bekommt der Arbeitskreis auch vom Geschäftsführer Georg Scharbatke vom Caritasverband Breisgau-Hochschwarzwald. Zwar übernimmt die Sozialstation einen Großteil der Hilfe, aber alles kann die Caritas nicht leisten. Gerdy Wiemer und dem Projektbetreuer Alexander Hölsch von der Firma Spes, Zukunftsmodelle für Menschen und Lebensräume, ist es ein Anliegen, keine Konkurrenz für die Sozialstation darzustellen, sondern eine weitere Hilfe im Bereich der Freizeitgestaltung für die Senioren.

Am Donnerstag, 28. Oktober, findet eine große Sitzung des Projektes "Lebensqualität durch Nähe" statt. Die Leiter der Arbeitskreise hoffen sehr darauf, dass sich mehr Leute für das Pilotprojekt interessieren und engagieren. Gleich ob Jung oder Alt, jeder kann zumindest eine kleine Rolle im Projekt "Lebensqualität durch Nähe" spielen und somit selbst zu einem Stück Lebensqualität in die Gemeinde Lenzkirch beitragen. 


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(aktuelle Seite: Lenzkirch / Pressespiegel Lenzkirch / 19.10.2010 BZ / )

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