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Alle an eine Heizung ?

LQN-Arbeitskreis beschäftigt sich mit Energiewende / Nahwärmesystem eventuell erweiterbar.

Ein Bericht der Badischen Zeitung vom 30.Juni 2011. Von Karin Heiß

 

ELZACH. Seit jüngster Zeit konzentriert sich der Arbeitskreis "Ökologie und Landwirtschaft" in der Elzacher Aktion "Lebensqualität durch Nähe" (LQN) ganz speziell mit dem Thema "Nachhaltiger Energiestandort Elzach, Chancen und Möglichkeiten jenseits der Atomkraft, saubere Energie hier zu erzeugen". Dazu fanden bereits mehrere größere Veranstaltungen statt.

Neben der Windenergie wird der Wasserkraft und einem Pumpspeicherkraftwerk Bedeutung beigemessen. Eingehend auf den letzten Punkt betont der Arbeitskreisvorsitzende Adelbert Ringwald, dass im Zuge des anstehenden Straßenausbaus in Elzach, "die Erweiterung des vorhandenen Nahwärmesystems in der Stadt möglich ist".

Das bestehende Kraftwerk liefe seit gut zehn Jahren und sei ausgelastet. Um solch ein System auf die ganze Stadt auszudehnen, müsse festgestellt werden, wie viele Abnehmer es gibt und ob sich beispielsweise die Kirche mit dem Pfarrzentrum, das Haus des Gastes, die BDH-Klinik, das Schulzentrum und die Löwenbrauerei beteiligten würden.

Entsprechend müssten die Kosten errechnet und die Nutzen ermittelt werden, welche die verschiedenen Energiegewinnungstechniken (Biomasse, Holzwärme, Blockheizkraftwerk, Strom- und Abwärme) bieten, welche in diesem Bereich mittlerweile zur Verfügung stehen. "Es muss herausgefunden werden, wer Interesse an der Nahwärmeversorgung hat und ob es Leute gibt, die sich in dem Bereich gut auskennen", empfiehlt Torsten Schwarz, Geschäftsführer der Stadtwerke Müllheim-Staufen. Schließlich gelte es, die Bürger für diese Idee zu gewinnen und sie an dem Entscheidungsprozess zu beteiligen, welche Form künftig favorisiert würde.

Das Thema "Windkraftnutzung bei uns" wurde in einer eigenen Veranstaltung vertieft. Torsten Schwarz, der auf diesem Gebiet Experte ist, zeigte dem Arbeitskreis die guten Aussichtschancen für Elzach auf, Standorte für Windkraftanlagen ausgewiesen zu bekommen, da der Windatlas von Baden-Württemberg gerade in diesem Raum die günstigsten Standorte aufführt. Der Arbeitskreis hat sich laut Adelbert Ringwald vorgenommen, eine Planungsgesellschaft zu gründen, welche mit Kapital ausgestattet wird, um erste Planungen von Windkraftstandorten zu ermöglichen. Daraus werde erkennbar, was machbar sei unter den Gesichtspunkten Ökologie und Ökonomie.

Um das Thema "Aus Kernenergie und Kohle rechtzeitig aussteigen: Wie können wir uns mit umweltfreundlicher und preiswerter Energie versorgen?" ging es dann an einem weiteren Informationsabend. Hierzu hatte der Arbeitskreis "Ökologie und Landwirtschaft" Manfred Schieß eingeladen. Schieß arbeitete zehn Jahre lang für die internationale Entwicklungszusammenarbeit in Afrika. Er führte aus, wie eine zukunftsfähige Stromversorgung im "Ländle" und im Eumena-Raum (Europa, Nordafrika und Westasien) weitgehend aus erneuerbaren Energien realisiert werden könnten.

Der Arbeitskreis "Ökologie und Landwirtschaft" wird sich weiter stark für das Ziel machen, vor Ort die fossilen Brennstoffe bei der Energiegewinnung zu reduzieren, betonte Adelbert Ringwald. Über das Weiterkommen in diese Richtung werden weitere Veranstaltungen des Arbeitskreises informieren.   


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Eine Nahwärmeversorgung ist ökologisch sinnvoll. Wirtschaftlich ist sie nur dann, wenn möglichst rasch möglichst viele Nutzer an ein Verteilernetz angeschlossen werden.

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