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Erstes Elektro-Bürger-Rufauto in Deutschland

Die Gemeinde Oberreichenbach freut sich über das Elektro-Bürger-Rufauto: Bürgermeister Karlheinz Kistner, Andreas Lächler, Vertriebsleiter der ENCW und Verena Greger, Vorsitzende des Arbeitskreises "Nahversorgung und Mobilität"; (Bild:ENCW)

 

Sogenannte Bürgerautos oder Bürger-Rufautos gibt es bereits in vielen Städten und Gemeinden. Aber das, was die Gemeinde Oberreichenbach jetzt einführt, ist in Deutschland einmalig: Ein Elektrofahrzeug, mit einem CO2-Ausstoß von "null", als Bürger-Rufauto.

"Alleine hätten wir das nie und nimmer schultern können", so der Bürgermeister von Oberreichenbach, Karl-Heinz Kistner. "Es gelang nur durch das Zusammenspiel und die partnerschaftliche Kooperation von Kommune bzw. kommunaler Politik, lokalem bzw. regionalem Energieversorger, einem ortsansässigen Unternehmer und dem vorbildlichen Engagement der Oberrreichenbacher Bürgerinnen und Bürger. Wir wollen damit nicht nur die Mobilität in unserer Gemeinde verbessern, sondern gleichzeitigauch das Interesse für diese doch noch recht unbekannte Technologie wecken."

(Bild: ENCW)

Der Impuls kam vom Arbeitskreis "Nahversorgung und Mobilität", der sich zum Ziel gesetzt hat, in Oberreichenbach und seinen Teilorten zum einen die Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln attraktiever zu machen, zum anderen den Bürgerinnen und Bürgern eine bessere Mobilität zu ermöglichen.

Der Vorsitzenden des Arbeitskreises, Verena Greger, ist ein Aspekt besonders wichtig: "Dies stellt auf keinen Fall eine Konkurrenz zum bestehenden öffentliche Nahverkehr dar, sondern lediglich eine sinnvolle und auch notwendige Ergänzung und somit eine Verbesserung für die Bürger. " Deshalb ist in den vom Arbeitskreis ausgearbeiteten Richtlinien auch genau definiertvon wem und zu welchen Bedingungen dieses E-Ruf-Auto genutzt werden kann. Ist eine angefragte Fahrt auch mit dem ÖPNV möglich, wird auf diese Alternative verwiesen . Ausnahme: die Person hat ein entsprechendes Handicap.

(Bild: ENCW)

In erster Linie soll das Bürger-Rufauto eine Hilfe für ältere Menschen und Jugendliche sein. Laut der Vorlage des Gemeinderats erhofft man sich dadurch auch, dass so Fahrten gebündelt werden können, mittelfristig manche Familien in Oberreichenbach auf ein Zweitauto verzichten können und somit ein nachhaltiger Beitrag für den Umweltschutz geleistet werden kann.

"Wir wollen ein wirklich ökologisches Projekt installieren", so Kistner, "deshalb wird das Fahrzeug auch nur in Ausnahmefällen bei den jeweiligen Fahrern zu Hause aufgetankt. Im Normalfall wird es im ENCW-Solar-Carport auf dem Gelände der Firma Gebäudetechnik Pfrommer aufgeladen. Und das Interesse in der Bevölkerung ist jetzt schon sehr groß. Wir haben das Projekt bisher noch gar nicht großartig kommuniziert und bereits jetzt haben sich sechs Personen bereit erklärt, als Fahrer zur Verfügung zu stehen. Unser Ziel ist es, bis zum Projektstart einen Fahrer-Pool von 20 Personen aufzubauen. Selbstverständlich werde ich selbst auch einmal pro Monat als Fahrer zur Verfügung stehen. " Von den Fahrgästen wird dann je nach Entfernung ein geringer Betrag als Unterstützung zu den Betriebskosten erhoben. Die ehrenamtlichen Fahrerinnen und Fahrer erhalten für Ihr Engagement eine geringe Aufwandsentschädigung.

 Der Vertriebsleiter der ENCW, Andreas Lächler, erläutert: "Wir sehen uns ja nicht nur als Energieversorger in der Region, sondern als Infrastrukturdienstleister. Und so ist es für uns eine Selbstverständlichkeit, dieses vorbildliche Projekt dadurch zu unterstützen, indem wir das Fahrzeug zur Verfügung stellen und somit auch die E-Mobilität im ländlichen Raum etablieren. Zumal wir mit der Gemeinde Oberreichenbach auch nochin mehreren anderen Bereichen eng und partnerschaftlich kooperieren. "

 Nachdem der Gemeinderat in seiner Sitzung am 17. Februar 2012zugestimmt hat, kann die Testphase am 1. April 2012 beginnen. Das heißt, ab dann können die Bürgerinnnen und Bürger nach telefonischer Vorbestellung das Elektro-Fahrzeug jeweils am Montag bis Freitag in der Zeit von 8:00 bis 20:00 Uhr in Anspruch nehmen.

Wir werden in einer der nächssten Ausgaben ( der Kunden zeitschrift Energie Calw GmbH) über die weitere Entwicklung dieses einmaligen Projekts berichten.

 (Quelle: Kundenzeitschrift der Energie Calw GmbH / ENCW)


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