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Ein Miteinander der Generationen - Jung und Alt gemeinsam

Ein Bericht der Badischen Zeitung vom 7. Sept. 2012

Der Arbeitskreis, der in Glottertal auch die Idee eines Pflegehauses verfolgt, soll ab Herbst als Verein firmieren.

Ein Miteinander: Ältere Menschen können zur „Ersatzoma“ werden. Foto: dAPD

GLOTTERTAL (BZ). Keine Sommerpause gönnt sich der Glottertäler Arbeitskreises "Miteinander der Generationen". Er ist hervorgegangen aus der 2008 gestarteten Zukunftswerkstatt, welche 2010 in das LEADER-Projekt "Lebensqualität durch Nähe" übergegangen war.

Unter der Leitung von Karl-Friedrich Fackler und Werner Bröker hat sich der Arbeitskreis "Miteinander der Generationen" zur derzeit wohl mitgliederstärksten Arbeitsgruppe innerhalb des örtlichen LEADER-Projektes entwickelt. Darin engagieren sich Mitglieder von sozialen und kirchlichen Einrichtungen ebenso wie Ärzte, Gemeinderäte und Bürger. "Der Arbeitskreis fördert das Miteinander der Generationen sowie ein Altwerden in vertrauter Umgebung", so Bernhard Würzburger gegenüber der BZ. Ein Pflegehaus für pflegebedürftige Glottertälerinnen und Glottertäler sei eines der Kernprojekte.

In der jüngsten Sitzung wurde Rückschau auf ein arbeitsintensives erstes Halbjahr gehalten und eine Prioritätenliste für die zweite Jahreshälfte definiert: "Mit Hochdruck wird besonders an den Vorbereitungen zu einer Vereinsgründung noch in diesem Jahr gearbeitet", so Würzburger. Diese ist aus Sicht des Arbeitskreises auch notwendig, um geplante Vorhaben, wie das Pflegehaus, auf eine rechtlich und steuerlich fundierte Basis stellen zu können. Um Ziele zügig und zielorientiert bearbeiten zu können, hat sich der Arbeitskreis in die Arbeitsgruppen aufgeteilt: Vereinsgründung, Pflegehaus und Miteinander der Generationen.

Wichtig war dem Arbeitskreis von Beginn an, auf der einen Seite das "Große Ganze" perspektivisch zu beleuchten und Zukunftsplanung zu betreiben; auf der anderen Seite aber auch Schritt für Schritt praktische und hilfreiche Angebote für die Bevölkerung zu schaffen. So wurde zum Beispiel bereits im Jahre 2009 die Broschüre "Hilfe für mich – Seniorenwegweiser Glottertal" herausgegeben und Bürger zu den Themen befragt: "Was wird im Seniorenalltag an Angeboten gewünscht" und "Werwürde sich wie in einem sozialen Netzwerk einbringen?" Schon jetzt stößt die Arbeit des Arbeitskreises auf ein positives Echo in der Bevölkerung. So war im Frühjahr der Tagungsraum in der Eichberghalle bis auf den buchstäblich letzten Platz besetzt, als der vom Arbeitskreis initiierte Vortrag "Altwerden in vertrauter Umgebung"vom ehemaligen Bürgermeister von Eichstetten und Initiator der Pflege- und Betreuungseinrichtung Adlergarten/Schwanenhof, Gerhard Kiechle, vorgetragen wurde.

Am Infostand beim Bürgerfest im Juli hatten spontan 50 Bürgerinnen und Bürger ihr Interesse an der Arbeit des Arbeitskreises schriftlich bekundet. Diese und alle weiteren Bürgerinnen und Bürger sind schon jetzt zur offiziellen Gründungsversammlung im November eingeladen und können dann aktives oder passives Mitglied werden. 


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